Die Grundlage der Allgemeinen Relativitätstheorie von

The General Theory of Relativity
Anthrazitgraue Auflage
$140 $
Das Manuskript ist in Deutscher Sprache
Nummeriert von 1 bis 1000
Großformat (25 x 35 cm)

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Das Manuskript der Allgemeinen Relativitätstheorie

Diese Box enthält die erste vollständig restaurierte Reproduktion des Manuskripts „Die Grundlage der Allgemeinen Relativitätstheorie" von Albert Einstein. Begleitet wird sie von einem Vorwort in drei Sprachen: Englisch, Deutsch und Französisch, signiert von Hanoch Gutfreund, dem Direktor des Albert Einstein Archivs der Hebräischen Universität Jerusalem.

Das Manuskript, das die moderne Physik auf den Kopf stellen würde

 Am 25. November 1915 legte Albert Einstein der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften ein Manuskript mit dem Titel „Die Grundlage der Allgemeinen Relativitätstheorie" vor. Diese 46 Seiten umfassende Schrift wurde am 16. März 1916 in der Fachzeitschrift „Annalen Der Physik" veröffentlicht und bildete den Abschluss einer zehn Jahre lang dauernden Forschung zur Verallgemeinerung der speziellen Relativitätstheorie, die er 1905 formulierte. Vor allem aber war es die endgültige Formulierung einer Theorie, welche die moderne Physik auf den Kopf stellen würde.

In diesem Artikel stellt Einstein das erste Mal die Gravitationsgleichung vor, den Grundpfeiler seiner Theorie, und formuliert drei wesentliche Voraussagen: die Krümmung der Lichtstrahlen in dem Gravitationsfeld der Sonne, die gravitative Rotverschiebung und die Perihelbewegung des Merkur. Im Jahr 1919, nur drei Jahre nach der Veröffentlichung des Artikels, konnte durch die Beobachtung einer totalen Sonnenfinsternis die Auswirkung des Gravitationsfeldes auf die Lichtstrahlen bestätigt werden, wodurch Einstein in den Rang einer weltweit bekannten Ikone katapultiert wurde.

2016 verkündeten Wissenschaftler der ganzen Welt die erste direkte Beobachtung von Gravitationswellen, die aus der Kollision zweier schwarzer Löcher entstanden waren. Damit wurden die Gleichungen, die in dem Artikel von 1916 präsentiert wurden, erneut bestätigt, und das noch früher, als man es sich erhofft hatte.

„Die Magna Carta der modernen Physik“: ein Vorwort von Professor Hanoch Gutfreund

Professor Hanoch Gutfreund, Direktor des Albert Einstein Archivs der Hebräischen Universität in Jerusalem, verfolgt in seinem ins Deutsche übersetzten Vorwort die sagenhafte intellektuelle Odyssee, die in diesem Manuskript gipfelte, sowie ihre Folgen für unser Verständnis des Universums, die modernen Technologien usw. Hier ist ein Auszug daraus:

„Der Artikel aus dem Jahr 1916 von Einstein sagte voraus, dass das Licht, das uns von fernen Sternen erreicht, von den Gravitationsfeldern der Sonne abgelenkt wird. Als astronomische Beobachtungen diese Aussage drei Jahre später, im November 1919, bestätigten, wurde Einstein in den Rang eines weltweiten Stars katapultiert, ein Status, der bis zum Ende seines Lebens andauerte. Eine weitere Voraussage in diesem Artikel besagte, dass die Zeit auf der Erde langsamer vergeht als im Weltraum, wo die Gravitation wesentlich schwächer ist. Würden wir dieses Phänomen nicht kennen und könnten es bei der Messung der Zeit, die ein Satellitensignal benötigt, um uns zu erreichen, nicht berücksichtigen, wäre unsere GPS Technologie nicht so präzise, wie sie ist.“ (Hier vollständig zu lesen)

Ein Manuskript, wie durch ein Wunder gerettet

Es grenzt fast an ein Wunder, dass dieses Dokument nicht verloren gegangen ist oder zerstört wurde: Einstein hatte die Angewohnheit, sich seiner Aufzeichnungen nach ihrem Erscheinen als Buch oder Artikel zu entledigen. Aus diesem Grund ist keines der Manuskripte von 1905 erhalten geblieben – dem Jahr, in dem er seine spezielle Relativitätstheorie vorstellte und welches als sein Jahr der Wunder gilt. Zwar gibt es eine handschriftliche Version des Artikels „On the electrodynamics of Moving Bodies“ (1905), dabei handelt es sich aber in Wirklichkeit um eine Kopie, die er 1944 erstellt hat, um sie zu versteigern und um somit auf seine Art seinen Anteil an den Kriegsanstrengungen zu leisten.

Glücklicherweise blieb dieses Manuskript erhalten und gilt seitdem ebenfalls als außergewöhnliches Schriftstück. Zunächst wurde es Erwin Finlay-Freundlich, einem Freund Einsteins, angeboten, von dem er es jedoch zurückforderte, als sich ihre Beziehung verschlechterte. 1925 erhielt er das Manuskript zurück. Mit dem Wunsch, es der Hebräischen Universität in Jerusalem zu verkaufen, deren Eröffnung er unterstützte, übergab er es zunächst Heinrich Löwe als Mittelsmann und anschließend an Paul Oppenheim. In Wirklichkeit verdankte er es jedoch seiner Ehefrau Elsa, dass es schlussendlich einem Vertreter des Direktoriums der Hebräischen Universität in Jerusalem übergeben wurde.

Die erste restaurierte Reproduktion des Manuskripts von Einstein

Als eines der wertvollsten Schätze der Universität von Jerusalem wird das Originalmanuskript im Archiv der Universität aufbewahrt. Als es 2011 ein einziges Mal der Öffentlichkeit gezeigt wurde, kamen zahlreiche passionierte Besucher. Die in diesem Werk präsentierte Version ist die erste originalgetreue und vollständige Reproduktion dieses Dokumentes, das von großem wissenschaftlichen Interesse ist und als Welterbe gilt: Nach beträchtlichen graphischen Restaurationsarbeiten wurde es nahezu in seinen Originalzustand versetzt und erlaubt dem Leser durch die Seiten zu blättern, so als ob die Tinte des Physikers eben erst getrocknet wäre.

Couverture du manuscrit

Das Manuskript entschlüsseln?

Der auf Deutsch verfasste Text und die Gleichungen, die er enthält, sind absichtlich kompliziert: Die Schrift war für die Wissenschaftsgemeinde bestimmt. Aber, gleich ob man die mathematischen Formeln entschlüsseln kann oder nicht, ein aufmerksamer Blick erlaubt es, wertvolle Anhaltspunkte zu seiner Schrift zu erkennen: Zahlreiche Streichungen und Einfügungen, die sich durch das Manuskript ziehen, belegen die extrem wissenschaftliche Perfektion des Physikers, der die Formulierung seiner revolutionären Theorie bis zum letzten Moment veränderte. Sie unterscheidet sich in einigen Teilen von der in der Zeitschrift Annalen Der Physik (online zugänglich) veröffentlichten Version. Die vertikalen blauen oder Bleistift-Linien, welche die Gleichungen einrahmen, wurden mit der Aufmerksamkeit eines Komponisten gezeichnet.

1000 handnumerierte Exemplare

Luxusauflage. Numeriert von 1-1000. Jedes Exemplar wird in einem grauen, 25 x 35  cm großen und mit den feinsten Werkstoffen handgefertigten Schuber präsentiert. Der Schuber und die Verzierungen sind mit dem Vergoldungseisen geprägt und mit Pflanzentinte auf umweltfreundlichem Papier gedruckt.

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