Karminrote Auflage
180 €
Dreisprachige Ausgabe
(Deutsch – Englisch – Französisch)
Das Manuskript ist in Deutscher Sprache
Nummeriert von 1 bis 1000
Großformat (25 x 35 cm)

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Mozarts Verzeichnis seiner musikalischen Werke

Mozarts letztes Werkverzeichnis „Verzeichnüss aller meiner Werke“,  oder im englischen „Catalogue of my works“ ist ein lebendiges Zeugnis der goldenen Zeit von Mozarts Leben, also der letzten zehn Jahre seines Lebens. Mozart benutzte dieses Notizbuch, um Kompositionen aufzulisten und zu erheben, die er für vollständig hielt, und die in den sieben Jahren vor seinem Tod  zwischen 1784 und 1791 entstanden sind. Er schrieb darin akribisch und geduldig seine Notizen auf, und hielt das Werkverzeichnis stets auf dem neuesten Stand - bis wenige Wochen vor seinem plötzlichen und tragischen Tod im Jahr 1791.

Ein spektakulärer Einblick in die Kreativität des Musikers

Dieses Verzeichnis ist sowohl eine Entdeckung der Handschrift Mozarts als auch ein Einstieg in ein vielfältiges und reichhaltiges Musikwerk. Einige Einträge entsprechen bedeutenden Werken, die an die Nachwelt überliefert wurden, wie z.B. Die Zauberflöte, Figaros Hochzeit, Kleine Nachtmusik, oder auch Quartette, die er für seinen Freund Haydn schrieb. Bekannteste Musikwerke, aber auch weniger bekannte Musikstücke sind darin enthalten, wie z.B. ein „Ein musikalischer Spaß“ oder Kompositionen für Anfänger, Klaviervariationen, Sonaten und Arien.... Die hier aufgeführten Werke variieren in Form und Länge. Einige beinhalten Linien zur Begleitung von Stimmen, Kammermusik, Streichinstrumenten, Klavier, Duetten, wie als auch Opern, Concertos und Kantaten... Mozarts Notizen unterscheiden sich manchmal von den bis heute erhaltenen „offiziellen“ Fassungen: Er überarbeitete seine Stücke häufig und änderte Details bis zur letzten Minute.

Mehrere im Werkverzeichnis aufgenommene Musikstücke entsprechen verlorenen Kompositionen, für die es keine andere Spur mehr gibt, als die im Werkverzeichnis. In dem Manuskript fehlen auch Werke, von denen - dank der Arbeit des österreichischen Musikwissenschaftlers Ludwig von Köchel, der im 19. Jahrhundert den gesamten chronologischen Katalog der Werke Mozarts aufstellte - bekannt ist, dass Mozart sie in diesen Jahren komponierte. Aus welchen Gründen? Die Spezialisten sind sich nicht einig. Vielleicht hielt Mozart sie nicht für wichtig genug? Vielleicht dachte er, sie seien noch unvollendet? Das Requiem in c-Moll erscheint nicht darin, denn Mozart hatte es nicht vollendet, bevor der Tod ihn im Dezember 1791 ergriff.

Das Manuskript eines Lebenswerkes

Dieses Verzeichnis, das Mozart „Verzeichnüss aller meiner Werke“ bezeichnet hat, besteht aus 48 Seiten: 44 beinhalten Mozarts Notizen, 4 sind leer und zeugen von der Brutalität der letzten Wochen des Leben des Genies.

Edition du manuscrit de Mozart

Ein wichtiges historisches Zeugnis

Die Korrespondenz von Mozarts Witwe Constanze zeigt, dass sie sich der Bedeutung dieses Verzeichnisses seiner musikalischen Werke voll bewusst war, Verzeichnis welches sie einige Jahre nach seinem Tod sorgfältig aufbewahrte, ohne es an einen der Verleger Mozarts zu richten. Sie stimmte schließlich zu, es zusammen mit anderen Dokumenten an den Sohn von Johann André zu senden, der den Verlag seines Vaters - der Mozart bekannt war - um die Jahrhundertwende übernommen hatte. Am Ende seines Lebens versuchte André (Sohn) Mozarts Archiv einschließlich des Verzeichnisses zu verkaufen, allerdings erfolglos. Die Dokumente wurden seinen Kindern - sechs Söhnen und einem Schwiegersohn - vermacht. 1935 wurde das Verzeichnis an den österreichischen Schriftsteller Stefan Zweig versteigert, der es zu Recht als einen seiner Schätze betrachtete. 1956 vertrauten es die Erben von Zweig dem British Museum an, und schließlich war es die British Library, die das Verzeichnis 1986 in ihre Bestände aufnahm.

Diese Ausgabe wird in einem dreisprachigen Schuber (Englisch, Französisch, Deutsch) und in zwei Bänden präsentiert. Band 1: Reproduktion des Werkverzeichnisses. Band 2: Transkriptionen des Manuskripts und anderer Texte von zwei englischen Spezialisten (Albi Rosenthal und Alan Tyson).

„Diese Faksimile-Ausgabe gibt uns einen unmittelbaren und aufklärenden Überblick über die beeindruckende Produktivität Mozarts, dank der Besonderheiten seiner Schrift, und über der Vielseitigkeit seiner rätselhaften Persönlichkeit.“

Deux volumes du manuscrit de Mozart

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