À la recherche du temps perdu von

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Elfenbeinfarbene Auflage
250 €
Französische Ausgabe
Großformat (25 x 35 cm)

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Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Die Manuskripte der ‚Madeleine‘

Dieser Schuber enthält die Reproduktion von drei Moleskine-Notizbüchern,
die drei Schreibphasen einer berühmten Passage des Romans 
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit entsprechen: der Madelaine-Passage.
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Le manuscrit de la madeleine ouvert

Eine Reise in das Universum von Marcel Proust

Marcel Proust (1871-1922) verfasst Auf der Suche nach der verlorenen Zeit ab 1907, zurückgezogen im Zimmer seiner Pariser Wohnung, Boulevard Haussmann, sowie in dem aus dem 4. Stock des Grand Hôtel in Cabourg.

„Bin ich ein Romancier?" fragt er sich jedoch 1908. Seine Zweifel, seine Unsicherheiten und Geistesblitze entfalten sich in seinen Notizbüchern, Schulheften und auf vielen losen Blättern. Auf der Suche… sollte für lange Zeit ein gigantisches Projekt sein, dessen Anordnung nicht endgültig ist. Proust sucht, streicht durch, geht zurück oder macht Zeitsprünge, stets inspiriert.

Von diesen Zehntausenden von Seiten, auf denen der Autor suchte, korrigierte und seine Inspiration entfaltete, haben wir drei Glanzstücke ausgewählt. Drei Juwelen, die hier zum ersten Mal veröffentlicht werden und in denen die verschiedenen Schreibphasen dessen zum Vorschein kommen, was zur berühmtesten Passage der Literatur des 20. Jahrhunderts werden sollte: die Madeleine-Episode.

3 petits carnets de Marcel Proust
Erstmalige Veröffentlichung

Im ersten Band Auf dem Weg zu Swann wird Marcel von seiner Mutter Tee und Madeleines angeboten, denn dieser Wintertag ist kalt. Als die Gebäckkrümel und das heiße Getränk seinen Gaumen streicheln, erzittert er. Dieses Gefühl des Wohlbehagens ist ihm vertraut: Es wird ihn in Kindheitserinnerungen zurückversetzen, die eng mit dem Geschmack von Kuchen und Tee verbunden sind. So sieht er sich wieder nach Combray zurückversetzt, sonntagmorgens, wenn Tante Leonie ihm schwarzen oder Lindenblütentee anbot. Das Glück der Kindheit lebt wieder auf.

Diese Episode ist der heimliche Antrieb für Die Suche nach der verlorenen Zeit. Diese drei bisher unveröffentlichten Notizbücher erlauben es uns, die literarische Genealogie des symbolträchtigsten Moments im proustschen Universum zu verfolgen und zu entdecken, dass das berühmte Madeleine-Gebäck zuerst geröstetes Brot und dann ein Zwieback war.

Les manuscrits sont regroupés dans un étui de la taille de la collection
Die Notizhefte von Proust sind identisch reproduziert

Das Manuskript zum gerösteten Brot. Auf Anfrage der Zeitschrift Le Figaro verfasst Proust 1908 eine Kritik, die später erweitert und posthum unter dem Titel Contre Sainte-Beuve (Gegen den Literaturkritiker Saint-Beuve) veröffentlicht werden sollte. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit wird oft als die romanhafte Verlängerung der auf diesen Seiten entwickelten Poetik angesehen. So erscheint die erste Passage, die das sinnliche Gefühlserlebnis mit dem Wiederaufleben von Erinnerungen verbindet: der Geschmack von geröstetem Brot gemischt mit Tee. Es ist die allererste Version der Madeleine-Episode.

Das Manuskript zum Zwieback. In diesem Band zögert Proust, korrigiert, fängt wieder an. Die Form entwickelt sich weiter. Aus dem Kuchen ist ein Zwieback geworden.

Das Manuskript zur den Petites Madeleines. In dieser Zusammenstellung verschiedener Notizen, die wir als vorbereitendes Manuskript von Auf dem Weg zu Swann, betrachten können, finden wir schließlich die Stelle mit den Petites Madeleines, dem Madeleine-Gebäck. Zwei Schreibweisen kommen in diesem Notizbuch vor: die von Proust und die von seinem Kopisten, in einem einzigartigen und bewegenden Dialog über die eigentliche Arbeit des Schriftstellers. 

Die nummerierte Ausgabe ist vergriffen

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le manuscrit est épuisé
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Die erste Auflage ist vergriffen 
(Auflage mit grüner Buchbindung).

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Vorwort von Jean-Paul Enthoven:

Jean-Paul Enthoven, Publizist und Schriftsteller, ist Mitverfasser des Dictionnaire amoureux de Marcel Proust.
In dem Vorwort zu dieser Ausgabe bietet er einen Blick hinter die Kulissen der Schreibkunst von Marcel Proust.

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Ein unveröffentlichtes Manuskript

Kundenbewertung

Philippe Alliaume

Parfait ; une adresse (la votre) à conserver

Claude O.

Comme c'est émouvant! Quelle leçon de modestie que tous ces repentirs! Il est vrai que chez Proust chaque mot est pesé à l'aulne du ressenti.

Candesia

Wow, l'édition limitée de La Recherche chez les saints pères. Très, très, très propre. De l'excellente lecture en perspective.

Superbe travail d'édition et émouvant contact avec l'écriture de Proust.

Bien reçu, toujours parfaitement emballé (troisième achat), et un ravissement à l'ouverture. Ce sont vraiment de beaux objets. Même la qualité du papier de la préface est un régal pour les yeux. L'ouverture du coffret est quasi théâtrale et la vue de l'écriture incroyablement touchante. Il aurait été peut être intéressant d'accompagner l'ouvrage d'un peu plus de commentaires, afin de se plonger plus facilement dans ces manuscrits, d'en percevoir les particularités importantes, d'en relever les passages les plus étonnants ...

J'ai bien reçu mon coffret et en suis pleinement satisfait.

Merci !!! J'ai tout juste reçu mon exemplaire. Quelle émotion ! L'objet est sublime. Des heures de lecture en perspective...

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