Candide von

Wiesengrüne Auflage

$200 $
Französische Ausgabe
Nummeriert von 1 bis 1000
Großformat (25 x 35 cm)

Mehr Infos

Warum Candide?

In einer Zeit, in der sich unser Land sich selbst hinterfragt, schien es uns angebracht, Voltaire zu veröffentlichen. Der Untertitel (Candide oder der Optimismus)zeigt unsere Geisteshaltung an. Es soll ein bescheidener Beitrag zu den heutigen Überlegungen sein, eine Postkarte aus dem Land, das uns am Herzen liegt: einem Land der Toleranz, des satirischen Humors und einer unbändigen Vorliebe für den Kampf gegen Fanatismus und Obskurantismus.

1000 nummerierte Exemplare

Diese Edition erscheint in zwei Auflagen: eine limitierte Vorzugsausgabe mit 1000 nummerierten Exemplaren (von 1 bis 1000) mit grünem Schuber, und eine unnummerierte Auflage mit elfenbeinfarbenem Umschlag (noch nicht erschienen).

Ein jahrhundertelang verschollen geglaubtes Manuskript, das zum ersten Mal veröffentlicht wird.

Jahrelang wusste niemand, wo sich das Manuskript befand und selbst Voltaire- Spezialisten glaubten es verschollen. Es wurde schließlich 1957 beim Durchsuchen der Archive der Pariser Bibliothèque de l’Arsenal entdeckt. Dies ist die erste Ausgabe dieses Manuskripts. Es ist somit das erste Mal, dass die Öffentlichkeit Zugang zu diesem bisher unveröffentlichten Dokument hat. Es bietet einen Blick hinter die Kulissen von Voltaires literarischem Schaffen und wird so zu einem wichtigen und eindrucksvollen Objekt.

Voller Rechtschreibfehler

Auf den ersten Blick fällt das elegante Schriftbild auf. Das gesamte subtile Raffinement des 18. Jahrhunderts spiegelt sich in dieser Handschrift wider.

Bei einem genaueren Blick erkennt man, dass der Text zahlreiche Rechtschreibfehler enthält – was schon recht komisch ist, wenn man bedenkt, welchen Platz dieser Text heutzutage in den französischen Lehrplänen einnimmt! Wobei der lustigste sicherlich der im Titel enthaltene Fehler ist: Candide ou L'Optismime.


Allerdings wurden die Rechtschreibregeln erst im 19. Jahrhundert festgelegt. Diese Standardisierung begann mit der Veröffentlichung des ersten Wörterbuchs der französischen Sprachinstitution Académie française. Im Jahre 1835 verabschiedete sie die von Voltaire im vorangegangenen Jahrhundert geforderten Reformen.

Eine bisher ungedruckte Version der Abenteuer des Candide

Das Originalmanuskript entspricht nicht ganz der endgültigen Ausgabe. Einige Passagen wurden hinzugefügt, andere entfernt oder korrigiert. Ein Kapitel über Paris zum Beispiel, in dem die Hauptstadt als "die Stadt aller Höllen" bezeichnet wird, erscheint in diesem Manuskript, wurde aber von Voltaire zum Zeitpunkt der Veröffentlichung entfernt.

Veröffentlicht unter einem Pseudonym, um die Zensur zu umgehen

Als die Novelle Candide oder der Optimismus 1759 veröffentlicht wurde, hatte sie sofort einen großen Erfolg. Sie wird in ganz Europa gelesen. Aber es ist auch ein Aufsehen erregender Skandal. Voltaire hat den Text nicht signiert. Er wurde unter einem Pseudonym veröffentlicht, um die Zensur zu umgehen und trägt lediglich den Zusatz „Aus dem Deutschen übersetzt von Herrn Dr. Ralph“. Der Philosoph bemühte sich auch eifrig, all denen zu widersprechen, die ihm seine Urheberschaft zuschrieben:

„Ich habe endlich Candide gelesen.  Es muss jemand seinen Sinn verloren haben, mir diese Dummköpfigkeit zuschreiben zu wollen. Ich habe, Gott sei Dank, weitaus Besseres zu tun.“

Im Anhang des Manuskripts findet sich ebenfalls ein Brief, in dem Voltaire die Urheberschaft leugnet:

„Ich habe soeben erst diesen Candide gelesen. Mir zeugt diese Pläsanterie einen merkwürdigen Geschmack […]. Ich rate Ihnen sie nicht hervorzubringen
und Ausfertigungen, wenn Sie solche besitzen, zurückzuziehen. Es ist ein Ratschlag eines Freundes und von Freunden, den ich meinen Freunden gebe.“

Ein bedeutendes Dokument unseres Kulturguts

Neben dem, was es darstellt, ist Candides Manuskript auch ein wichtiges visuelles Dokument.  Hier findet man die Eleganz der Schriftzüge des 18. Jahrhunderts, die nicht nur Kenner, sondern vor allem Liebhaber von Literatur und schönen Handschriften begeistern wird.

Das Originalmanuskript bestand aus kleinen, vierseitigen, zusammengebundenen Notizbüchern. Am Ende jedes Notizbuchs wird das erste Wort des jeweils folgenden Buchs erwähnt.

Das Buch wird in der französischen Buchbinderei Ateliers Babouot in Lagny-sur-Marne zusammengestellt.  Jeder Schuber ist handgefertigt

Simplement MAGNIFIQUE....

Je viens de recevoir l'exemplaire de CANDIDE et je suis totalement sous le charme de cette "œuvre d'art". Je l'ai commandé pour l'anniversaire de mon compagnon et il va être complètement boulversé j'en suis certaine quand il va voir la beauté de ce manuscrit. Je suis tellement contente et cela doit faire juste 20mns que le facteur vient de me le déposer. Merci encore aux editions les Saints Pères qui nous font vivre des grands moments d'émotions.

Candide

Certainement un ouvrage fabuleux, mais pourquoi le nombre de pages n'est-il pas précisé ?

L'écriture en action

Un vrai plaisir de parcourir ces pages "d'écriture en action" !

Candide

Je viens de recevoir le livre. L'objet est magnifique. Merci également pour le service.

Candide

Je viens de recevoir le livre. L'objet est magnifique. Merci également pour le service.

J'ai hâte de l'avoir dans ma bibliothèque

Vivement la date de sortie qu'il vienne s'ajouter à ma collection !

Whouah ! !

Ca a l'air sublime...

Voir tous les manuscrits

Voir tous les tableaux

Voir tous les auteurs

Andere Manuskripte